Bergasthof Wamberg mit Waxenstein im Hintergrund
Blick von der Terasse mit Alpspitze und Wettersteingebirge

Berggasthof Wamberg

Seit über 100 Jahren Gastronomie und Gastfreundschaft

Im höchstgelegenen Kirchdorf Deutschlands begrüßt Sie Familie Simon und heißt Sie herzlich willkommen, die einzigartige Naturschönheit des Werdenfelser Landes gepaart mit herzlicher Gastfreundschaft zu entdecken. Inmitten der artenreichen Kulturlandschaft des Wettersteingebirges, umrahmt von der Zugspitze, liegt das Kirchdorf Wamberg auf gut 1000 Höhenmetern mit seiner Kirche St. Anna, den 8 Höfen und dem Berggasthof Wamberg. Dort können Sie auf unserer Panoramaterrasse den Blick auf Alp- und Zugspitze schweifen lassen, die Ruhe genießen und einfach den Augenblick auf sich wirken lassen. Wir sind Gastgeber von Herzen und wollen Ihnen von der Küche bis zum Service einen rundum gelungenen Aufenthalt ermöglichen. Freuen Sie sich auf eine hausgemachte Küche, die Frische und Regionalität verbindet.

Der Ursprung unseres Hauses geht auf eine Ettaler Klosterschwaige zurück, deren erster urkundlich erwähnter Pächter der Pollinger Jäger Thomas Heiß (+1679) war, der das Anwesen im Jahr 1637 gepachtet hatte. Nach verschiedenen Pächterwechseln und Übergaben löste Urban Nairz (+1745) im Jahre 1745 die Ettaler Zinsen ab und wurde so der Eigentümer des Anwesens. Vom Vornamen seines Sohnes und Nachfolgers Philipp Nairz (1730-1808) entstand der Hausname, denn seitdem heißt man auf dem Haus „zum Lipp“.
Um das Jahr 1860 kaufte der Wamberger Josef Maurer (1831-1908) den Hof, in dieser Zeit wurde das Haus offenbar auch neugebaut, das alte Haus stand davor weiter unten Richtung Dorf auf der anderen Gassenseite. Sein Sohn Mathias Maurer(1869-1927) „Lippn-Hias“ beantragt im August 1908 bei der Gemeinde Wamberg eine Konzession zur Errichtung einer Sommerwirtschaft. Im Dezember 1909 ersucht er um eine Verlängerung der Konzession auf den Winter. Er bewirtschaftet den Gasthof mit seiner Frau Katharina (1879-1961), die den Hof nach seinem Tod weiterführt. Spätestens seit 1913 wird der Berggasthof Wamberg vom Münchner Augustiner Bräu beliefert, allerdings soll schon beim Bau der Bahnstrecke nach Mittenwald in den Jahren 1910 bis 1912 das süffige Augustiner Bier an die Bauarbeiter ausgeschenkt worden sein.
Josef Maurer (1900-1977) „Lippn-Seppl“ übernimmt 1961 mit seiner Frau Kunigunde (1908-1975) Gasthof und Landwirtschaft. Wenn zu dieser Zeit alle mit der Wiesmahd beschäftigt waren, hisste die Wirtin bei regem Geschäftsbetrieb eine rote Fahne, dies war das Zeichen für die Heuarbeiter zügig zum Haus zurückzukehren und die Gäste zu bewirten.
Im Jahr 1977 baute der Sohn und neue Wirt Hubert Simon (1929-1990) mit seiner Frau Gertraud (1932-2015) anstelle des alten Hauses einen neuen und modernen Gasthof, um der Professionalisierung in der Gastronomie Rechnung zu tragen. Die zwei gemütlichen Bauernstuben wurden mit dem über 100-jährigen Holz des alten Hauses ausgestattet, auch der alte Kachelofen wurde in der neuen Stube wieder aufgebaut. Vor dem Gasthof erstreckt sich nun eine Panoramaterrasse.
Seit 1990 führen Hubert und Elias Simon den Gasthof, mit Sohn Michael ist nun bereits die 5. Generation im Betrieb tätig.

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Öffnungszeiten & Kontakt

Dienstag - Sonntag 10:00 - 18:00
Montag Ruhetag Tel.: 0 88 21 - 22 93
E-Mail: berggasthof-wamberg@gaponline.de

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Regional & Saisonal

Hochwertige Produkte aus der Region

Gute Produkte frisch und gekonnt zu verarbeiten, das ist der Anspruch des Wirts und gelernten Kochs Hubert Simon. Nach dieser Maxime führt er die Küche des Berggasthofs Wamberg nun seit 1990. Regional ist dabei ein wichtiges Stichwort unserer Speisen. So kaufen wir unser Rindfleisch nur direkt vom Nachbarn in Wamberg, damit stellen wir eine hohe Qualität und guten Geschmack sicher.

Auch beim Wildfleisch ist uns die Herkunft sehr wichtig, es stammt ausschließlich aus der Wamberger Jagd. Neben der Regionalität ist uns auch die frische Zubereitung unserer Speisen wichtig, so backen wir unser Brot und unsere Kuchen selbst. Auch unsere Spezialitat, der Kaiserschmarrn, wird immer frisch hergestellt. Der berühmte Schweinebraten wird nur Sonn- und Feiertags gemacht, daher ist er für unsere Gäste stets frisch vom Tag.

Seit über hundert Jahren schenken wir nun die schmackhaften Biere der Münchner Augustiner Brauerei aus, eine Tradition die stolz macht. Damit ist der Berggasthof Wamberg der älteste Kunde der Brauerei außerhalb Münchens.

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Natur pur

Gönnen Sie sich eine Auszeit & genießen Sie das Panorama

Wamberg liegt in einer der schönsten Landschaften Deutschlands: Die eindrucksvollen Berge des Wettersteins, die geschützten Bergwiesen vom Eckbauer herab, Jahrhunderte alte Ahornbäume am Wegesrand. Hier können Sie den kleinen Ausstieg vom Alltag nutzen, um ganz in einer alten bäuerlichen Kulturlandschaft einzutauchen. Die alten Holzstädel im typisch Werdenfelser Rundholzblockbau zeugen von der gewachsenen kleinteiligen Bewirtschaftung der einmahdigen Wiesen, die sich vom Eckbauer über Wamberg nach Partenkirchen hinabziehen, nur unterbrochen von Waldstücken. Durch die schonende Pflege hat sich eine in Deutschland einzigartige Artenvielfalt der Flora erhalten können. Genießen Sie im Mai die atemberaubenden Enzianwiesen, bevor sich im Sommer das lange Wiesheu entlang der Wanderwege in die Höhe streckt. Auch das Laub der Bäume erfreut die Sinne bei der Blüte im Frühjahr und zeigt sich im Herbst vor der klaren Sicht der Berge in all seiner Farbpracht.

Auf unserer Terrasse erwartet Sie eine einmalige Kulisse, die den Blick vom Süden über Fichtenwälder, Bergwiesen, den Wetterstein mit Alp- und Zugspitze, das Dorf und dem Außerfern im Westen lenkt. Dieses Panorama macht Ihren Ausflug zu einem gelungenen Erlebnis.

So erreichen Sie uns

Viele Wege ein Ziel

Egal ob zu Fuß, mit dem Auto oder dem Rad: Sie erreichen uns auf unterschiedlichste Weise. Das Wandergebiet rund um Wamberg, den Eckbauer und die Partnachklamm bietet Ihnen viele Möglichkeiten, die Natur und die verschiedenen Landschaften kennenzulernen. Die Wege führen Sie durch bunte Bergwiesen, Weiden, Wälder und abwechselnde Panoramablicke auf das Wettersteinmassiv, das Ammer- und das Estergebirge, sowie ins Tal nach Garmisch- Partenkirchen hinab.

Partnachklamm

Vom Olympia Skistadion geht es zu Fuß etwa 2 Kilometer in die Wildenau, dort können Sie entweder über den Grasecker Berg direkt nach Graseck hinaufgehen, oder Sie wählen den wesentlich imposanteren aber längeren Weg durch die Partnachklamm. Nach der Klamm geht es ebenfalls nach Graseck hinauf. Von dort führt der Weg auf den Eckbauer mit der Bergstation der Seilbahn. Hier führt der Weg in knapp 45 Minuten nach Wamberg hinab. Für die komplette Strecke durch die Partnachklamm und über den Eckbauer benötigen Sie vom Olympia Skistadion etwa 3 bis 3,5 Stunden.

Olympia Skistadion

Von den Parkmöglichkeiten am Olympia Skistadion geht es Richtung Kainzenbad, hier biegt man rechts ab und geht an der Eishütte und der daran anschließenden Rückseite des Klinikums vorbei. Am letzten Haus der Straße führt der Weg halblinks über eine Brücke, die in den Fußweg am sogenannten „Bärfall“ mündet. Hier wandern Sie die knapp 2 Kilometer langen Strecke in gut 45 Minuten nach Wamberg hinauf.

Auto

Sie erreichen uns bequem mit dem Auto über die Bundesstraße 2 von Garmisch-Partenkirchen nach Mittenwald. Kurz vor Kaltenbrunn befindet sich die beschilderte Ausfahrt. Dort schließt sich die 2,3 Kilometern lange Straße nach Wamberg an, im Dorf folgen Sie der Beschilderung zu unserem Gasthof. Hinter dem Haus befindet sich der Parkplatz für unsere Gäste. Natürlich können Sie auch Ihr Auto am Wanderparkplatz an der Abzweigung von der Bundesstraße parken und die Straße in gut 30 Minuten nach Wamberg zu Fuß gehen.

Eckbauer

Auf der linken Seite des Olympia Skistadions geht es an der Sommerrodelbahn vorbei zum Wanderweg auf den Eckbauer. Hier gehen Sie über die Schönau in gut 1,5 Stunden zur Bergstation der Eckbauerbahn. Von dort geht es in 45 Minuten nach Wamberg hinab.